{"id":1537,"date":"2013-11-08T15:47:42","date_gmt":"2013-11-08T13:47:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fun4uu.de\/wordpress\/?p=1537"},"modified":"2013-11-26T15:48:08","modified_gmt":"2013-11-26T13:48:08","slug":"oskars-bali-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.fun4uu.de\/?p=1537","title":{"rendered":"Oskar&#8217;s Bali Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>Im ersten Bali- Teil von mir hatte ich zum Schlu\u00df angedeutet, da\u00df ich noch ein paar Fakten zu Bali hinzuf\u00fcgen will. Ich denke aber, da\u00df die Berichte von Hans alle Fakten-Freunde zufriedengestellt haben sollten.<\/p>\n<p>Deshalb will ich hier nur noch die letzten Tag auf Bali und vor allem auf Gili Trawangan res\u00fcmieren.<\/p>\n<p>Ich kann es Euch nur schwer beschreiben, welche Euphorie wir versp\u00fcrten, als wir auf Gili Trawangan angekommen sind. Schon das Anlanden mit dem Boot war cool &#8211; der Kapit\u00e4n fuhr einfach auf den flachen Strand, bis das Boot vom Sand gestoppt wurde und wir \u00fcber eine kleine Leiter am Bug trockenen Fu\u00dfes auf den wundersch\u00f6nen wei\u00dfen Sandstrand sprangen. Als wir Richtung Hauptstra\u00dfe gingen &#8211; wobei Hauptstra\u00dfe eine heftige \u00dcbertreibung war, da es sich um einen festgetrampelten Weg aus Erde handelte &#8211; kamen uns gleich ein paar Einheimische entgegen, die alle &#8222;Oskar, Oskar&#8220; riefen!\u00a0 H\u00e4\u00e4?, dachte ich mir, woher wissen die, wie ich hei\u00dfe? Oder steht da etwa mein Name auf meinem Rucksack? Verwundert blickte ich mich um und sah kleine Pferdekarren, die \u00fcberall rumstanden. Klick!, machte es und ich verstand &#8211; &#8222;Horse-Cart!&#8220; riefen die\u00a0 Typen!<\/p>\n<p>Naja, das hat dann Hans so gut gefallen, da\u00df ich zumindest f\u00fcr die Zeit auf Gili meinen Spitznamen weghatte. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Wir verzichteten jedenfalls auf die Horse-Carts und wollten zum Hotel laufen, denn viel zu spannend war die Hauptstra\u00dfe. Eine Chill-Out Bar neben der anderen, dazwischen Tauchschulen und kleine, nette Restaurants, alles aus Holz gebaut, oder zumindest verkleidet. So und nicht anders stellt man sich ein Surferparadies vor! Die Leute passten wie die Faust aufs Auge dazu. Junge, nur supergut aussehende Leute mit Dreadlocks auf dem Kopf, Schlabbershirt an oder ihren braungebrannten Sixpack zeigend, schlenderten die Stra\u00dfe entlang. Andere fuhren auf uralt-Fahrr\u00e4dern im Slalom um die Fussg\u00e4nger, wobei sich die verschlissenen FlipFlops \u00fcber die Pedalen bogen. Hup! Hup! Ert\u00f6nt es mit einem Mal hinter uns und ein Horse-Cart, vollbeladen mit neuen G\u00e4sten, f\u00e4hrt Sand aufwirbelnd an uns vorbei. H\u00e4tten wir doch eine Kutsche nehmen sollen?, denken wir uns, als wir die Schulterriemen unserer Rucks\u00e4cke immer mehr sp\u00fcren und uns dieses zus\u00e4tzliche Gewicht das vorankommen im Sand noch erschwert.<\/p>\n<p>Aber nein, zu schnell w\u00e4ren wir an den ganzen Buden vorbeigefahren und h\u00e4tten die Atmosph\u00e4re \u00fcberhaupt nicht in uns aufsaugen k\u00f6nnen.\u00a0 Und wir beide kommen aus dem Schw\u00e4rmen \u00fcber Gili gar nicht mehr raus.<\/p>\n<p>Insbesondere abends legt die Insel nochmals an Charme zu. Gili ist eine einzige Chill-Out Area. Hier reihen sich solche Restaurants und Bars aneinander, von denen man an anderen Orten froh w\u00e4re, wenn es nur eins dieser Art geben w\u00fcrde. Dort w\u00fcrde man dann jeden Abend eines zweiw\u00f6chigen Urlaubs verbringen, weil es der perfekte Platz w\u00e4re!<\/p>\n<p>Doch hier sind ALLE so! Die St\u00fchle und Tische aus Holz stehen im Sand, gem\u00fctlich durch warmes Licht und Kerzenschein beleuchtet, es weht eine leichte, angenehme Brise vom Meer und zu der beruhigenden Musik, die in angenehmer Lautst\u00e4rke aus den Boxen kommt, mischt sich das rhythmische Brechen der Wellen und verleiht allem eine etwas hypnotisierende Wirkung.<\/p>\n<p>Wir sitzen in einem dieser Restaurants, es l\u00e4uft gerade &#8218;Moonshadow&#8216; von Cat Stevens, wir sp\u00fcren den Sand zwischen den Zehen, den warmen Wind, trinken ein Glas Wein und haben beide Tr\u00e4nen in den Augen. So \u00fcberw\u00e4ltigt sind wir von diesem Augenblick. Wir schauen uns an und k\u00f6nnen unser Gl\u00fcck kaum fassen. F\u00fcr mich ist das der sch\u00f6nste Augenblick bisher auf dieser Reise.<\/p>\n<p>Nach zwei Tagen hei\u00dft es dann aber Abschiednehmen, aber nicht, ohne uns vorher gegenseitig zu versprechen, da\u00df wir so bald wie m\u00f6glich hierher zur\u00fcckkommen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Es ist der 06. November und morgen ist Hans&#8216; Geburtstag. Er hat sich gedacht, daf\u00fcr g\u00f6nnt er sich was und so landen wir in einem Luxusbungalow, dessen Toilette allein schon gr\u00f6\u00dfer ist, als unser letztes ganzes Badezimmer!<\/p>\n<p>Wir gehen widerwillig einkaufen, weil wir lieber das Hotel genie\u00dfen wollen, und springen danach fr\u00f6hlich in unseren Privatpool.<br \/>\nJe n\u00e4her Mitternacht kommt, desto h\u00e4ufiger schaue ich auf die Uhr und hoffe, da\u00df alles klappt &#8211; und das tut es!<br \/>\nP\u00fcnktlich um Mitternacht steht ein Angestellter des Hotels vor der T\u00fcr und gibt mir heimlich die kleine Geburtstagstorte, die ich f\u00fcr Hans organisiert habe. Damit hat Hans nicht gerechnet! die \u00dcberraschung ist gelungen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag, der eigentlich erst sein Geburtstag ist, ist das Highlight das Abendessen am Meer. Pl\u00f6tzlich &#8211; und f\u00fcr Hans v\u00f6llig unerwartet &#8211; f\u00fcr mich eher weniger (grins) &#8211; kommen die Kellner an unseren Tisch mit wieder einer kleinen Geburtstagstorte und singen ein St\u00e4ndchen, in das die anderen G\u00e4ste einstimmen. Das ist echt toll und ein sch\u00f6ner Ausklang unseres Baliteils der Reise. Denn direkt nach dem Abendessen geht es zum Flughafen Richtung Darwin!<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe vom Nicht-genug-von-Bali-bekommen-Oskar<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im ersten Bali- Teil von mir hatte ich zum Schlu\u00df angedeutet, da\u00df ich noch ein paar Fakten zu Bali hinzuf\u00fcgen will. Ich denke aber, da\u00df die Berichte von Hans alle Fakten-Freunde zufriedengestellt haben sollten. 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